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Hotel München – Website-Konzept für ein modernes Stadthotel

Eine fiktive Marke, von der Startseite bis zur Karriereseite durchgestaltet. Ein Stadthotel mit Restaurant, Longstay-Zimmern und Coworking – gedacht als Beispiel dafür, wie ich ein größeres Projekt aufbaue. Aus zehn Jahren in der Hotellerie weiß ich, welche Fragen Gäste stellen und an welcher Stelle sie abspringen.

Valeria Visuals Hotelkonzept mit diversen Unterseiten – Desktop
Valeria Visuals Hotelkonzept mit diversen Unterseiten – Mobile Ansicht

Du hast ein Haus, dessen Website mehr können müsste?

Ausgangslage

Ein Haus dieser Größe hat mehr zu erzählen, als auf eine Startseite passt: acht Zimmerkategorien, Longstay-Apartments, Restaurant, Coworking, Social Spaces, Events, offene Stellen. Dazu kommen sehr unterschiedliche Besucher – Städtereisende für zwei Nächte, Studierende für ein Semester, Firmen auf der Suche nach einem Boardroom. Jede Gruppe sucht etwas anderes, und keine bringt Geduld mit. Die eigentliche Aufgabe war nicht die Gestaltung, sondern die Sortierung: alles unterbringen, ohne dass das Menü aufquillt.

Umsetzung

Sechs Punkte im Hauptmenü, „Jetzt buchen" als abgesetzter Button – mehr verträgt eine Hotelnavigation nicht. Alles Weitere hängt eine Ebene tiefer: Zimmerübersicht zu Zimmerdetails, Social Spaces zu den einzelnen Räumen, Workspaces zu Boardroom, Einzelbüro und offenem Schreibtisch. Jede Kachel nennt schon in der Übersicht, was die Entscheidung ausmacht: Quadratmeter, Balkon ja oder nein, Blick, Kapazität. Von dort führen zwei getrennte Wege weiter – „Mehr Details" für alle, die vergleichen, „Zimmer buchen" für alle, die sich entschieden haben. Beim Wording wechselt die Ansprache mit dem Anlass: Kurzaufenthalt gesiezt, Longstay und Studierende geduzt.

Ergebnis

Verschiedene Seitentypen, die zusammen ein Haus abbilden, ohne dass jemand suchen muss: Zimmer, Longstay, Social Spaces, Workspaces, Umgebung, Jobs, Kontakt. Der Weg zur Buchung ist von jeder Seite aus erreichbar, ohne den Inhalt zu überlagern. Die Umsetzung in WordPress läuft gerade. Rechtliches fehlt bewusst – die Seite liegt als Unterseite und ist zum Anschauen gedacht.

Das Ganze ist als Vorlage angelegt und lässt sich auf ein bestehendes Haus übertragen: Farben, Bildsprache, Zimmerkategorien und Seitenumfang passe ich an, Bereiche kommen dazu oder fallen weg. Für die Buchung gibt es zwei Wege – eine Buchungsmaske direkt auf der Seite, oder die Anbindung an die Booking Engine, mit der ein Haus ohnehin arbeitet.

Valeria Visuals Hotelkonzept mit diversen Unterseiten

Aus zehn Jahren Hotellerie

Was ein potenzieller Hotelgast sucht

Wer ein Zimmer sucht, vergleicht – meistens mit fünf offenen Tabs nebeneinander. Gewonnen wird dieser Vergleich nicht mit dem schönsten Bild, sondern mit der Frage, wie schnell jemand findet, was er wissen muss: Quadratmeter, Balkon, Blick, was inklusive ist, wie man hinkommt. Auf jeder Übersichtsseite stehen diese Angaben deshalb schon in der Kachel, auf der Detailseite in vier klar getrennten Blöcken. Dieselbe Struktur hilft bei der Sichtbarkeit: Klare Überschriften und saubere Fakten sind das, was Suchmaschinen und KI-Assistenten aus einer Seite herausziehen können. Wer nur schöne Sätze schreibt, wird nicht zitiert.

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